Für den Dialog Ihrer Animation haben Sie in Yeşilçam Studios drei Wege: Sie lassen das Feld leer und die Regie schreibt den Dialog, Sie schreiben ihn mit „Dialog selbst schreiben“ Zeile für Zeile selbst, oder Sie lassen mit „Dialog mit Sam schreiben“ einen Entwurf erstellen und bearbeiten ihn. Alle drei Wege führen zu gesprochenen Zeilen, die Ihre Figuren mit ihren eigenen Stimmen sprechen. Diese Anleitung zeigt, wann welcher Weg passt und wie Sie Zeilen schreiben, die im Film gut funktionieren.
Voraussetzungen
Dialog gibt es in den Stilen mit Figuren und Sprachauswahl, also in der Cinemation-Familie und in Foliomation. Stellen Sie unter „Sprache“ den Modus Dialog oder Beides ein – im Modus Erzähler spricht nur die Erzählstimme, im Modus Stumm niemand. Außerdem brauchen Ihre Figuren Namen. Fehlen sie, weist die App darauf hin: „Gib deinen Figuren zuerst Namen, um den Dialog selbst zu schreiben. Leer lassen und der Regisseur schreibt ihn.“ Wie Sie Figuren anlegen, steht in Eigene Figuren zur KI Animation hinzufügen.
Weg 1: Die Regie schreibt den Dialog
Der einfachste Weg: Sie lassen das Dialogfeld leer. Die Regie – ein Sprachmodell, das Ihre Geschichte in Szenen übersetzt – schreibt dann die Zeilen passend zu Ihrer Geschichte, Ihren Figuren und der gewählten Länge. Das ist ideal, wenn Sie eine klare Idee haben, aber keine Zeit für Formulierungen, oder wenn Sie zuerst sehen wollen, wie ein Stil Ihre Geschichte umsetzt.
Damit die Regie gute Zeilen schreibt, hilft ein aussagekräftiger Text unter „Was soll erzählt werden?“. Nennen Sie die Figuren beim Namen, beschreiben Sie den Konflikt und deuten Sie an, wie sie zueinander stehen: „Emil ist ängstlich, seine Schwester Nora übermütig“ ergibt ganz andere Dialoge als „zwei Kinder im Wald“.
Weg 2: Den Dialog selbst schreiben
Wenn jedes Wort sitzen muss – bei Werbung, einem Slogan oder einem Insider-Witz –, schreiben Sie den Dialog selbst. So gehen Sie vor:
- Öffnen Sie „Dialog selbst schreiben“. Der Hinweis lautet: „Leer lassen und der Regisseur schreibt den Dialog. Deine Zeilen werden wörtlich verwendet.“
- Wählen Sie bei „Sprecher“ eine Ihrer benannten Figuren.
- Schreiben Sie in das Feld „Zeile“ den gesprochenen Satz, höchstens 200 Zeichen.
- Fügen Sie mit „Zeile hinzufügen“ die nächste Zeile hinzu. Insgesamt sind bis zu 30 Zeilen möglich.
- Mit „Zeile entfernen“ löschen Sie eine Zeile wieder.
Ihre Zeilen werden genau so verwendet, wie Sie sie schreiben. Das heißt auch: Tippfehler und holprige Sätze landen ebenfalls im Film. Lesen Sie den Dialog vor dem Erstellen einmal laut vor.
Weg 3: Dialog mit Sam schreiben
Der Mittelweg ist die Schaltfläche „Dialog mit Sam schreiben“. Sie entwirft Zeilen aus Ihrer Geschichte und Ihren Figuren und füllt damit die Dialogliste. Anschließend können Sie jede Zeile ändern, Zeilen löschen oder neue hinzufügen – danach gelten sie wie selbst geschriebene Zeilen und werden wörtlich verwendet.
Der Entwurf kostet eine kleine Menge Tokens. Die tatsächlich verbrauchte Menge sehen Sie danach in der Meldung „Dialog geschrieben · … Token verbraucht“. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie den Ton selbst bestimmen, aber nicht bei einem leeren Blatt anfangen wollen.
Welcher Weg wann passt
- Schneller Test oder erste Fassung: Feld leer lassen, die Regie schreibt.
- Werbung, Markensprache, feste Formulierungen: selbst schreiben.
- Eigener Ton, aber wenig Zeit: mit KI entwerfen, dann Zeile für Zeile anpassen.
- Unterricht und Präsentationen: mit KI entwerfen und Fachbegriffe prüfen, bevor Sie erstellen.
Tipps für Dialogzeilen, die im Film funktionieren
- Sprechsprache statt Schriftsprache. „Warte mal – hörst du das?“ klingt natürlicher als „Vernimmst du dieses Geräusch?“.
- Kurz halten. Die Grenze liegt bei 200 Zeichen, gute Zeilen sind oft deutlich kürzer. In den Stilen mit Videomodell wird jede Zeile an die Mundbewegung der Figur angepasst; sehr lange Zeilen wirken gedrängt.
- Zeilen an die Länge anpassen. Ein 30-Sekunden-Film trägt realistisch vier bis sechs kurze Zeilen. 30 Zeilen passen eher zu einem Film nahe an der Höchstlänge von 120 Sekunden.
- Abwechseln. Ein Hin und Her zwischen zwei Figuren wirkt lebendiger als lange Monologe.
- Handlung zeigen, nicht erklären. Die Bilder erzählen mit. Eine Figur muss nicht sagen „Ich öffne jetzt die Tür“.
- Namen sparsam nutzen. Mit eingeschalteten „Untertiteln“ steht der Name der sprechenden Figur ohnehin im Bild.
- Sprache der Geschichte. Schreiben Sie die Zeilen in der Sprache, in der der Film gesprochen werden soll.
Ein kurzes Beispiel
Für einen Toonmation-Clip mit den Figuren „Kater Bruno“ und „Toaster“ (ja, der Toaster hat hier eine eigene Stimme) könnten vier Zeilen genügen: Bruno: „Heute mache ich den perfekten Toast.“ – Toaster: „Das sagst du jeden Morgen.“ – Bruno: „Diesmal habe ich einen Plan!“ – Toaster: „Oh nein. Nicht der Plan.“ Kurz, rhythmisch, mit einer Pointe am Ende – genau so funktionieren Dialoge in kurzen Animationen. Hätten Sie stattdessen das Feld leer gelassen, hätte die Regie aus Ihrer Geschichte ähnliche Zeilen geschrieben, aber mit eigenen Formulierungen. Mit „Dialog mit Sam schreiben“ bekämen Sie einen Entwurf, in dem Sie zum Beispiel nur die letzte Zeile durch Ihre eigene Pointe ersetzen. Gerade dieser Mix – Entwurf übernehmen, zwei, drei Zeilen schärfen – ist in der Praxis oft der schnellste Weg zu einem Dialog, der nach Ihnen klingt. Welche Modi es dafür gibt, erklärt Erzähler, Dialog und Untertitel; wie die Stimmen zur Figur passen, steht in Lippensynchronität und Figurenstimmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Dialogzeilen kann ich selbst schreiben? Bis zu 30 Zeilen mit jeweils höchstens 200 Zeichen. Jede Zeile hat einen Sprecher und einen Text.
Werden meine Zeilen verändert? Nein. Selbst geschriebene Zeilen werden wörtlich verwendet – auch Zeilen aus dem KI-Entwurf, sobald sie in Ihrer Liste stehen.
Kostet „Dialog mit Sam schreiben“ extra? Ja, eine kleine Menge Tokens. Wie viele verbraucht wurden, zeigt die App direkt nach dem Schreiben an.
Was passiert, wenn ich das Dialogfeld leer lasse? Dann schreibt die Regie den Dialog anhand Ihrer Geschichte und Ihrer Figuren.
